Archiv für September 2013

Blockupy kommt wieder…


Vom 22.-24. November fand eine Aktionskonferenz statt, um sich über die vergangenen und geplanten Blockupy-Aktionstage 2014 auszutauschen. Hunderte, auch internationale, AktivistInnen nahmen an der Konferenz teil, tauschten sich in den Workshopprogrammen aus und beschlossen die Blockade der EZB bei ihrer geplanten Eröffnung 2014.

Im Mittelpunkt der Blockupy-Proteste im kommenden Jahr wird die Eröffnung des neuen Gebäudes der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main stehen. Das haben mehr als 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der internationalen Blockupy-Aktionskonferenz am Wochenende in Frankfurt beschlossen. “Die EZB plant für den Herbst 2014 ein ‘großes Ereignis’ – dieses Ereignis werden wir sein. Wir laden all diejenigen, die sich in Europa und darüber hinaus der Verarmungspolitik widersetzen, für den Herbst 2014 nach Frankfurt ein. Eine ungestörte Eröffnungsfeier wird es nicht geben“, sagte Blockupy-Sprecher Christian Linden. Da das Datum der Eröffnungsfeier noch nicht feststeht, plant das Bündnis eine Mobilisierung zum “Tag X”, wie sie unter anderem aus der Anti-Castor-Bewegung bekannt ist. [weiter…]

Mehr Infos: [Blockupy Frankfurt] [NoTroika RheinMain]

Antifa Soli-Konzert

Angesichts der zunehmenden Repression gegen linkradikale und antifaschistische Strukturen in Frankfurt, veranstalten wir mit den GenossInnen von der Jugendantifa Frankfurt ein Solidaritäts-Konzert. Die Einnahmen sollen denjenigen zugute kommen, die in Folge der Blockupy-Proteste und der Verhinderung des Naziaufmarschs am 1.Mai von staatlicher Repression betroffen sind. Es werden spielen….

- THE OFFENDERS (I)

- REDSKA (I)

THE OFFENDERS aus Süditalien, sind, bedingt durch englische Texte und ständigem Touren, vielleicht auf der Bekanntheitsskala ein bisschen weiter oben als ihre Landleute aus Norditalien, aber das tut nicht zur Sache, denn mit ihren Instrumenten wissen beide umzugehen. Ska-Punk ist ganz klar der Heimathafen beider Bands. THE OFFENDERS sind dabei allerdings näher am Ursprung und haben sich für die traditionellere Variante entschieden. REDSKA hingeben variieren und experimentieren etwas weniger, schreiben den Zusatzbegriff Punk hinter dem Ska dafür deutlicher und tragen textlich etwas rebellischer auf.

Danach gibt es Ska/Reggae/Rocksteady-Party mit den North Korean Rude Boys & Girls aus Berlin.

Freitag, den 11.10.2013 | In der AU | 21:00 Uhr

No War on Syria!

Keine Militärintervention in Syrien!

Nachdem der syrische Bürgerkrieg zwischenzeitlich aus dem Fokus der bürgerlichen Medien verschwunden war, werden wir nun wieder täglich mit neuen ,Fakten‘ konfrontiert. Ein erfolgter Giftgasangriff in der Nähe von Damaskus wird aktuell von Washington, London und Paris genutzt, um ihren ökonomischen und geopolitischen Interessen mittels eines Militärschlags verstärkt Nachdruck zu verleihen, unabhängig der ausstehenden UNO-Untersuchung und sämtlicher völkerrechtlicher Standarts.

Zuvor hatte Washington bereits offiziell gemacht, dass die Rebellengruppen der FSA, die mit Al-Quaida nahen Verbänden (Al-Nusra und ISIS) alliiert sind und durch die reaktionären Golfmonarchien Katar und Saudi Arabien unterstützt werden, seit längerer Zeit mit Waffen beliefert würden. Ebenjene Gruppen sind es auch, die vor kurzem Massentführungen und Massaker an der kurdischen Bevölkerung durchgeführt haben und die demokratischen Kräfte im Land aggressiv bekämpfen. Ihr Ziel ist keine demokratische Entwicklung des Landes, sondern die Etablierung eines islamischen Kalifats auf Basis einer fundamentalistischen Auslegung der Scharia.

Die aus dem arabischen Frühling hervorgegangenen UnterstützerInnen der FSA werden trotz ihres ursprünglich legitimen Anliegens vor diesem Hintergrund unglaubwürdig. Die kürzliche Einforderung der US-Militärintervention durch FSA nahe AktivistInnen in Syrien ist da nur konsequent. Die AktivistInnen machen sich hiermit entgültig zum Exekutor externer Interessen.

Der angebliche Schutz von Menschenrechten musste in den vergangenen Jahrzehnten vermehrt dafür hinhalten, Kriege, die den geopolitischen und ökonomischen Interessen imperialistischer Staaten dienten, zu legitimieren (Greater Middle East Project). Dass diese Einsätze weder Frieden, noch Demokratie, noch Menschenrechte gebracht haben, zeigen nicht zuletzt die traurigen Szenarios Afghanistans, des Irak und Lybiens.

Keine Militärintervention in Syrien!

Solidarität mit der kurdischen Autonomie
und den fortschrittlichen Kräften in Syrien!

Hintergrundartikel, Aufrufe und Blogs:
- Rubrik zu den Entwicklungen in Syrien (jW)
- Erklärung zur bevorstehenden US Intervention (DFG-VK)
- Erklärung der YXK-Frankfurt zu Syrien
- Erklärung Berliner Gruppen zur Kampagne Adopt a Revolution
- Tag X+1 Kampagne

Gegen nationalistisches Rumgeheule auf die Straße! – Teil II

Im Zuge des Wahlkampfs wollen sich eine Reihe rechter Kleinparteien im Rhein-Main-Gebiet profilieren. Wir rufen d‘accord mit dem Antifaschistischen Ratschlag auf, sich den KulturrassistInnen in den Weg zu stellen und ihre Auftritte zu isolieren:

Die Bürgerbewegung Pro Deutschland entstand aus der Bürgerbewegung Pro Köln und versteht sich selbst als rechtspopulistische Kraft. Sie beschwört auf ihren Veranstaltungen eine vermeintlich homogene europäisch-christliche Identität und einen aggressiven anti-muslimischen Rassismus. Mehrere Mitglieder der Partei waren darüberhinaus in der Vergangenheit in der NPD oder der DVU aktiv. [Mehr Infos]

Bundesweit möchte die Partei die dunklen Orte Deutschlands besuchen, zu denen aus ihrer Sicht gleichermaßen AsylbewerberInnenheime, Moscheen und linke Treffpunkte gehören. Im Rhein Main Gebiet plant die Partei Kundgebungen am 11.September in Frankfurt und Offenbach. Orte der Kundgebung werden sein:

um 9:30 Uhr vor der der Tauhid-Moschee, Karlstr. 68 in Offenbach
um 11:30 Uhr vor dem Eurotower (EZB), Willy-Brandt-Platz Frankfurt
um 13:00 Uhr vor der Markaz Moschee, Eichenstraße 41 , Frankfurt
um 15:00 Uhr im Kaiserstraße 76, Frankfurt
um 17:30 Uhr vor dem ExZess, Leipziger Str. 91, Frankfurt

Die Alternative für Deutschland präsentiert sich öffentlich als Partei der Mitte; ihr Gründungskern besteht tatsächlich hauptsächlich aus AnhängerInnen neoliberaler Wirtschaftspolitik und Mitgliedern des politischen Establishments, die sich als Rebellen gerieren. Ihre euro-skeptische Haltung macht sie allerdings auch für die radikale Rechte attraktiv. So sind zahlreiche Mitglieder rechter Kleinparteien und Zeitungen, z.B. der Republikaner, Freien Wähler, Junge Freiheit oder Nationalzeitung inzwischen in den Reihen der AfD anzutreffen. Öffentlich fällt die Partei u.a. durch ihren obsessiven Hass auf die Unterschicht, im Besonderen Hartz-4 EmpfängerInnen und die Befürwortung der kulturrassistischen Thesen Thilo Sarrazins auf. [Mehr Infos]

Die Partei will in Frankfurt 2 weitere Kundgebungen durchführen:

am 05.09.
um 11:45 Uhr am Willy-Brandt-Platz, Frankfurt
am 14.09. um 11:30 Uhr Demo und Großkundgebung, Frankfurt