Archiv für Dezember 2013

LL-Wochenende 2014: Kommt zum antiautoritären Block!

Auch 2014 findet wieder das alljährliche Gedenken an die RevolutionärInnen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in Berlin statt. Wir rufen dieses Mal zusammen mit unseren GenossInnen von der [NEA] (North East Antifascists) unter dem Motto ,,International kämpfen – Gegen Nationalismus, Imperialismus und Krieg'‘ zu einem antiautoritären Block auf der Gedenkdemonstration auf.

Anfang Januar 2014 findet die alljährliche Ehrung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts statt. Seit über zwei Jahrzehnten verbindet die Demonstration tagesaktuelle Themen mit dem Gedenken an die beiden RevolutionärInnen. Sie ist damit eine der ältesten, spektren- und generationenübergreifenden Manifestationen der revolutionären Linken in Deutschland. Liebknecht und Luxemburg zu gedenken heißt für uns, sich ihrer Ideen zu erinnern. Darum haben wir einen Aufruf verfasst, der verdeutlicht, dass die Wiederaneignung revolutionärer Ideen und Geschichte notwendig sind, um die Kämpfe von heute und morgen überhaupt führen zu können. Krieg und Krise, rassistische Mobilmachung sowie eine zunehmende soziale Spaltung machen dies notwendiger denn je [weiter…]

Außerdem findet am 11.01.2014 erneut die Rosa-Luxemburg Konferenz in der Berliner Urania statt. Wie jedes Jahr werden internationale Gäste und AktivistInnen anreisen, um über ihre Kämpfe zu berichten. Die Konferenz begreift sich dieses Jahr – gerade in Anbetracht des 100sten Jahrestags des 1. Weltkriegs – explizit als antiimperialistische und antimilitaristische Manifestation.

Mehr Informationen zur Anreise auf unserer Kampagnenseite.

Mobilisierungsveranstaltung
,,Zur Aktualität des Werks von Rosa Luxemburg'‘
Mit Thomas Sablowski (Institut für Gesellschaftsanalyse)

Samstag, 04.01.2014 | 19:00 Uhr | Klapperfeldstraße 5

Gedenkdemonstration
Sonntag, 12.01.2014 | 10:00 Uhr | Frankfurter Tor | Berlin

Kommt zum antiautoritären Block!

Gedenkdemonstration für Oury Jalloh

Unsere GenossInnen von der Initiative Christy Schwundeck mobilisieren im Januar 2014 zum 9. Todestag Oury Jallohs nach Dessau. Dieser wurde dort am 07.01.2005 in einer Polizeizelle am lebendigen Leibe verbrannt. Vor kurzem wurde von einem unabhängigen Brandgutachter die Situation in der Polizeizelle nachgestellt und analysiert. Es hat sich herausgestellt, was seit Jahren auf den Demonstrationen skandiert wird: Oury Jalloh kann sich nicht selbst angezündet haben – es war Mord! Nun gilt es, Druck zu machen, damit der Prozess neu aufgerollt wird und es endlich zu einer Ermittlung und Verurteilung der Täter kommt.

Mehr Infos zur Demonstration und Anreisemöglichkeiten aus Frankfurt finden sich bei den GenossInnen von Zusammen eV.