Archiv für April 2014

8. Mai: Tag der Befreiung – Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!

Unter dem Motto ,,Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus! Gegen die Unterstützung ukrainischer Faschisten durch die deutsche Regierung!'‘ zogen trotz widriger Wetterverhältnisse vergangenen Donnerstag knapp 300 AntifaschistInnen durch die Frankfurter Innenstadt. Zuvor war es zu Drohungen von ukrainischen Nationalisten gekommen, die Demonstration zu stören; dies blieb jedoch aus. Die VeranstalterInnen versuchten mit der Demonstration ein aktives Gedenken an die antifaschistischen FreiheitsämpferInnen gegen das historische Nazi-Regime mit aktueller antifaschistischer Politik zu verbinden.

So wurden auf der Demonstration Redebeiträge zur Verwicklung des deutschen Staates mit faschistischen Netzwerken hierzulande (NSU), aber auch zu der Unterstützung der derzeitigen Junta aus Vaterlandspartei und der neofaschistischen Swoboda in Kiew gehalten. In engem Zusammenhang mit der deutschen Rolle in der Ukraine wurde darüber hinaus in mehreren Beiträgen auf die zunehmend aggressiver und militaristischer werdende deutsche Außenpolitik hingewiesen und die Kriegsrethorik und einseitige Medienberichterstattung hierzulande kritisiert.

Aber auch die historische Dimension des 8.Mai wurde behandelt: So wurde am Börneplatz der Millionen ermordeten Jüdinnen und Juden gedacht, die unter dem deutschen Faschismus ermordet wurden. Mit internationalen Partisanenliedern wurde außerdem darauf aufmerksam gemacht, dass nicht nur die alliierten Streitkräfte, sondern auch der vielfältige Widerstand der FreiheitskämpferInnen in allen Ländern Europas den Faschismus letztendlich besiegen konnten. Zuletzt wurde vor der ukrainischen Botschaft der Schwur von Buchenwald verlesen, um damit auf die historische Kontinuität des antifaschisten Kampfes heute hinzuweisen, aber auch zur Verpflichtung zum aktiven Gedenken an die Verbrechen des deutschen Faschismus zu mahnen.

Pressespiegel: FNP

1.Mai: Internationales Fest der Solidarität

Nachdem wir letztes Jahr am 1.Mai den Aufmarsch von Nazis unter dem Motto ,,Der 1.Mai gehört uns!'‘ verhindert haben, werden wir dieses Jahr unser eigenes Programm durchziehen. Der 1.Mai hat seinen Ursprung in der revolutionären Arbeiterbewegung des vergangenen Jahrhunderts und war eine Reaktion auf die blutige Unterdrückung des Generalstreiks us-amerikanischer Arbeiter am 1886. Seitdem steht der 1.Mai international für den revolutionären Kampf der Unterdrückten und lohnabhängigen Bevölkerung gegen kapitalistische Entrechtung und Ausbeutung; daran ändert auch die Vereinnahmung durch die Sozialdemokratie oder die historischen und heutigen Vereinahmungsversuche der Nazis nichts!

An die revolutionäre Tradition anschließend veranstaltet daher das Internationalistische Aktionsbündnis (IAB) dieses Jahr zum 1. Mai das ,,Internationale Fest der Solidarität'‘ im Gallusviertel Frankfurts. Mit gemischtem kulturellen und politischen Programm wollen wir an die vergangenen Opfer bei der Erkämpfung sozialer Rechte hierzulande und weltweit, aber auch die andauernden Kämpfe erinnern.

Kommt zum internationalen Fest der Solidarität!
Remembering means Fighting!

Donnerstag, 01.05.2014 | 14:30 Uhr | Koblenzer Straße