Großdemonstration: ,,Weg mit dem PKK-Verbot! Verteidigt die Revolution in Rojava!'‘

Anlässlich des Jahrestags des Betätigungsverbots der PKK in Deutschland und der anhaltend angespannten Situation um die kurdische Autonomie in Rojava, hatte das Internationalistische Aktionsbündnis Frankfurt (IAB) zu einer überregionalen Demonstration unter dem Titel ,,Weg mit dem PKK-Verbot! Verteidigt die Revolution in Rojava!'‘ aufgerufen. Dem Aufruf folgten zwischen 2000 und 3000 Menschen. An der Spitze lief ein mehrere hundert Menschen starker internationalistischer Block, in dem im Verlauf der Demonstration die Fahnen der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) als Solidaritätsaktion gezeigt wurden.

Die Bullen provozierten immer wieder den Demonstrationszug: So wurde bereits zu Anfang der Demo die auf kurdischen Demonstrationen gängige Parole ,,Biji serok apo'‘ (Lang lebe der Vorsitzende Öcalan!) verboten; erfreulicherweise widersetzte sich der gesamte Demonstrationszug dieser Auflage. Auch später kam es ohne ersichtliche Grundlage zur Bildung von Spalieren – gerade im Bereich des internationalistischen Blocks. Nichtsdestotrotz konnte der Demonstrationszug ohne größere Vorfälle wie geplant bis zur geplanten Abschlusskundgebung auf dem Rossmarkt laufen.

Zum Aufruf:
Seit dem 15. September 2014 ist der Kanton Kobanê in Rojava heftigen Angriffen des sog. ,,Islamischen Staats‘‘ (IS), einer fundamentalistischen Miliz und ehemaliger Ableger der Al-Quaida, ausgesetzt. Aktuell wird die Stadt von drei Fronten mit schweren Waffen, die der IS u.a. zuvor als Teil der FSA (Freie Syrische Armee) durch den Westen erhalten hat, unter Beschuss gehalten. Doch mit Kobane wird nicht nur eine weitere Stadt in Syrien von den Dschihadisten bedroht, sondern das derzeit einzige revolutionäre und fortschrittliche Gesellschaftsmodell des Nahen und Mittleren Ostens. (weiter…)

Pressespiegel:
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