Eskalation in Hamburg

Der Staatsapparat hat bereits jetzt alles getan, um die Situation in Hamburg vor den beiden Großevents, der OSZE Konferenz am 8.12 und dem G20 Gipfel im Juni 2017, zu eskalieren. So werden bereits am Donnerstag 13.000 Bullen in die Stadt gekarrt, inklusive Hubschraubern, Wasserwerfern der neuesten Generation, Hunde- und Pferdestaffeln, versteht sich. Schon bei der Wahl des Austragungsortes handelt es sich um eine ungeheure Provokation, hatten sich die Herrschenden doch zuletzt in eine Art Alpenfestung (G7, Elmau) zurückgezogen. Seit geraumer Zeit hetzt die Presse in gewohnter Manier gegen „Linksextremisten“, es gab brachiale Razzien gegen linke Wohnprojekte und einen BKA Einsatz gegen einen türkischen Aktivisten, Menschenjagd unter der Ägide des Drogenbekämpfung vor allem gegen Flüchtlinge, die Behinderung einer Aktionskonferenz von Gipfelgegnern, eine mediale Zurschaustellung polizeilicher Aus- und Aufrüstung inklusive Panzer und Sturmgewehren. Massenknäste für Gegendemonstranten sind bereits reserviert und nicht zuletzt wurde ein Hardliner zum Einsatzleiter der Polizei bestimmt, die in Hamburg ja auch gerne verdeckte ErmittlerInnen in die linke Szene einschleust. Und zum Gefahrengebiet wurden weite Teile der Stadt ja ohnehin längst deklariert. Gegen diese Form der inneren Aufrüstung und der äußeren Kriegsführung des Imperialismus, der Verarmung, Gewalt und immer neue Fluchtursachen hervorruft, ist Widerstand nötiger denn je und ruft das Hamburger „Bündnis gegen imperialistische Aggression“ zu einer Demonstration am 8.Dezember auf.

Demo gegen die OSZE Konferenz in Hamburg
08.12.2016 | Hamburg | 18 Uhr U-Bahn Feldstraße

Proteste gegen den G20 Gipfel in Hamburg
08.07.2017 | Hamburg

Außerdem:
Demo gegen die Sicherheitskonferenz in München
11.02.2017 | München

Radikal sein heisst, ein Übel an der Wurzel zu packen! – Fluchtursachen bekämpfen heißt den Kapitalismus bekämpfen
Hoch die internationale Solidarität – Solidarität heißt Widerstand!


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